
Mein Onkel Benjamin (Abenteuer-Roman) (Kommentiert)
Erweiterte Ausgabe. Eine turbulente KomödieBy Claude TillierLength9h 43m
About this audiobook
"Mein Onkel Benjamin" ist ein Abenteuer- und Schelmenroman von seltener satirischer Schärfe: Im Mittelpunkt steht Benjamin Rathery, ein lebenslustiger Landarzt des vorrevolutionären Frankreich, der gegen Heuchelei, Standesdünkel, kirchliche Autorität und bürgerliche Engherzigkeit antrinkt, anredet und anlebt. Tilliers Stil verbindet rabelaisische Derbheit, aufklärerischen Witz und volkstümliche Erzählfreude; hinter den komischen Episoden steht eine präzise Kritik an einer Gesellschaft, deren moralische Ordnung oft nur Verkleidung sozialer Gewalt ist. Claude Tillier (1801–1844), Lehrer, Journalist und republikanischer Polemiker aus dem Nivernais, schrieb aus eigener Erfahrung mit Provinz, Armut, politischer Repression und den Widersprüchen der französischen Nachrevolutionszeit. Seine Nähe zum einfachen Volk und seine Feindschaft gegenüber klerikaler und administrativer Bevormundung prägen diesen Roman sichtbar; Benjamin erscheint als literarisches Alter Ego eines Autors, der Freiheit nicht abstrakt, sondern leibhaftig dachte. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die Abenteuer, Humor und Gesellschaftskritik nicht getrennt wissen wollen. Es ist zugleich unterhaltsam, respektlos und erstaunlich modern: eine Feier geistiger Unabhängigkeit und ein Plädoyer für Menschlichkeit gegen jede Form erstarrter Macht.
Diese erweiterte Ausgabe wurde mit großer Sorgfalt gestaltet, um Ihr Leseerlebnis zu bereichern.
- Eine prägnante Einführung verortet die zeitlose Anziehungskraft und Themen des Werkes.
- Die Synopsis skizziert die Haupthandlung und hebt wichtige Entwicklungen hervor, ohne entscheidende Wendungen zu verraten.
- Ein ausführlicher historischer Kontext versetzt Sie in die Ereignisse und Einflüsse der Epoche, die das Schreiben geprägt haben.
- Eine gründliche Analyse seziert Symbole, Motive und Charakterentwicklungen, um tiefere Bedeutungen offenzulegen.
- Reflexionsfragen laden Sie dazu ein, sich persönlich mit den Botschaften des Werkes auseinanderzusetzen und sie mit dem modernen Leben in Verbindung zu bringen.
- Sorgfältig ausgewählte unvergessliche Zitate heben Momente literarischer Brillanz hervor.
- Interaktive Fußnoten erklären ungewöhnliche Referenzen, historische Anspielungen und veraltete Ausdrücke für eine mühelose, besser informierte Lektüre.
Audiobook details
GenreHumor
Length9 hrs 43 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateSep 21, 2016
LanguageGerman
Table of contents
1Introduction
16Zwölftes Kapitel: Wie mein Onkel Herrn Susurrans an einen Küchenhaken hängte
2Einführung
17Dreizehntes Kapitel: Wie mein Onkel für die glückliche Niederkunft seiner Schwester die Nacht im Gebet zubrachte
3Synopsis
18Vierzehntes Kapitel: Die Rede meines Onkels vor dem Amtmann
4Historischer Kontext
19Fünfzehntes Kapitel: Wie mein Onkel in seinen Patenverrichtungen gestört und ins Gefängnis gebracht wurde
5Erstes Kapitel: Was mein Onkel war
20Sechzehntes Kapitel: Ein Frühstück im Gefängnis Wie mein Onkel aus dem Gefängnis herauskam
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6Zweites Kapitel: Warum sich mein Onkel zum Heiraten entschloß
21Siebzehntes Kapitel: Eine Reise nach Corvol
7Drittes Kapitel: Wie mein Onkel die Bekanntschaft eines alten Sergeanten und eines Pudels machte, was ihn hinderte, zu Herrn Minxit zu gehen
22Achtzehntes Kapitel: Was mein Onkel bei sich über das Duell sagte
8Viertes Kapitel: Wie sich mein Onkel für den Ewigen Juden ausgab
23Neunzehntes Kapitel: Wie mein Onkel Herrn von Brückenbruch dreimal entwaffnete
9Fünftes Kapitel: Mein Onkel tut ein Wunder
24Zwanzigstes Kapitel: Entführung und Tod der Jungfrau Minxit
10Sechstes Kapitel: Herr Minxit
25Einundzwanzigstes Kapitel: Das letzte Fest
11Siebtes Kapitel: Was an Herrn Minxits Tafel gesprochen wurde
26Analyse
12Achtes Kapitel: Wie mein Onkel einen Marquis küßte
27Reflexion
13Neuntes Kapitel: Herr Minxit rüstet zum Krieg
28Unvergessliche Zitate
14Zehntes Kapitel: Wie sich mein Onkel von dem Marquis küssen ließ
29Notizen
15Elftes Kapitel: Wie mein Onkel seinem Tuchhändler half, ihn auszupfänden