
Kindertodtenlieder
Restored Classics to Go EditionBy Friedrich RückertLength6h 1m
About this audiobook
Diese Ausgabe wurde vollständig restauriert, mit moderner Typografie, individuellem Coverdesign und korrigierter Formatierung. Der Text beginnt mit einem rein strukturellen Abschnitt aus Inhaltsverzeichnis und Metadaten, der noch keinen Einblick in Handlung oder Figuren gibt, aber das Werk als deutschsprachige Sammlung ausweist. Im Zentrum stehen anschließend Ernst Rückerts Kindertodtenlieder und verwandte Frühlings- und Naturgedichte, in denen privater Verlust, Kinderkrankheit und Tod in kunstvoll verdichtete Lyrik verwandelt werden. Rückert spricht Trauer, Erinnerung und Schicksal in einer hochmusikalischen, streng geformten Sprache aus, die das Leid nicht mildert, sondern ihm Würde verleiht. Immer wieder wird die Dichtung selbst zur einzigen verlässlichen Gefährtin, zum Trost und Denkmal für die Verstorbenen, während Vaterliebe, Isolation und die Angst vor Ansteckung mitschwingen. Zugleich entfalten die Verse zarte Naturbilder von Frühling, Morgen, Sonne, Wind, Schwalben, Blumen und Wald, die Hoffnung auf Erwachen wecken, aber stets von Vergänglichkeit und innerer Leere überschattet bleiben. So entsteht ein lyrischer Kosmos zwischen Schönheit und Schmerz, in dem Vergänglichkeit nicht nur beklagt, sondern im Gesang bewahrt wird.
Audiobook details
GenrePoetry, Literary Classics
Length6 hrs 1 min
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateAug 15, 2026
LanguageGerman
Table of contents
1Der Liebe Leben ist schnell vollbracht
26Trauriger Ahnung Gedanken
2Erwach, o Licht des Gesanges
27Ich hatte mir zwei Pforten
3In meine häuslichen Lieder
28Ach daß ohne Wehen
4Meine Klagen sollen lieblich wallen
29Ihr fünf Rosendorne
5Was an dir des Tods Unbilden
30Als mein Seelchen schied
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6Hab' ich jetzt erst eingesehn
31Die kein Weh gethan auf Erden
7So kurz war euer Beider Leben
32Ärzte wissen nach den Regeln
8Ich fürcht', es war Entweihung
33Nicht allein zu Schmerzerbeutung
9Im Verluste zu gewinnen
34In meinen Blumengarten ist
10Manches ist mir doch beschieden
35Es bringt die Magd die Todeskunde
11Musen, meine Freundinnen
36Mein Engelchen, mein Engelchen
12Also sei ich selbst, und also mein Gedicht
37Sie haben nun ihre Possen
13Immer that ich ihren Willen
38Da sind die Neujahrsgratulanten
14Pflegte stets die Poesie
39Der grelle Schrei der rohen Lust
15In Gesichten und Gedichten / In mildem lauem Klima
40Und soll ich nicht der Sitte fluchen
16Von Freuden floß um mich vorzeiten
41Gestorben seyn, muß eine Wonne seyn
17Ein leichenbalsamirender
42Ich habe so mit Rosen
18Du bist ein Schatten am Tage
43Was hilft der Sonnschein dann
19Wenn ihr solltet gehn einmal
44Wenn du an das Knie dich setztest
20Sie haben ganz, o Kind, um das wir trauern
45Ich hatte dich lieb, mein Töchterlein
21Du warest klein, und kleine Blumen schling' ich
46Wo sonst ich im Frühlingswind
22Wie du mir von lustdurchpochter
47Nun, mein Köpfchen flachsen
23Ihr habet nicht umsonst gelebt
48Als Knabe war mein größtes Wohlbehagen
24Welch plumper Fuß
49Von den Brüdern jedem war ein
25Nicht wußt' ich was mir fehlte
50Diese Weise klang mir