
Gewaltexzesse antiker Tyrannen
Alte GeschichteBy Martin ZimmermannLength1h 15m
About this audiobook
Die Antike: Blutige Kriege, geisteskranke Despoten und grausame Gladiatoren stehen für eine Zeit, in der die Menschen besonders verroht erscheinen.
Bei näherer Betrachtung stellt sich aber heraus, dass die antiken Zeitgenossen Gewalt ebenso verabscheuten wie wir heute. Wie sind dann aber die vielen Berichte über Gewalttaten gerade bei Tyrannen zu bewerten?
Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass Berichte über Gräueltaten wenig Vertrauen erweckend sind. Oft werden politische Gegner verunglimpft, indem man ihnen Gewaltexzesse unterstellt.
Die weitere Geschichte der Gewaltdarstellungen zeigt, dass bis weit in die römische Kaiserzeit die Schilderung von brutalen Morden benutzt wurde, um Politik zu machen.
Dabei werden in ihrer Grausamkeit bisweilen absurd wirkende Episoden erzählt. Für den Historiker sind sie von hohem Interesse, da sie die Kommunikation antiker Gesellschaften besser verstehen lassen.
Audiobook details
GenreHistory
Length1 hr 15 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateFeb 1, 2011
LanguageGerman
Table of contents
1Einführung
2Extreme Gewalt in der Antike – Beispiele
3Zielsetzung und Wirkung
4Gewaltbeschreibung – Sinnbild tyrannischer Herrschaft
5Geschichtsschreibung als Katharsis?
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6Verstand oder Gefühl?
7Tyrannen
8Überzeichnete Tyrannen-Darstellung
9Fürstenspiegel
10Politische Agitation der Geschichtsschreiber
11Gerüchte und Wahrheit
12Die römische Kaiserzeit
13Ehrung der Gewaltopfer
14Die Gräuelbilder des Seneca und des Lukan
15Gewaltdarstellung als philosophische Praxis
16Tyrannis, Tragödie und Theater
17Literatur und Opposition
18Dichtung und Tod
19Politische Motivation von Gewaltdarstellungen
20Verstellter Blick auf die Realität
21Die griechische Polis