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Ein Sommer, der bleibt
Peter Kurzeck erzählt das Dorf seiner KindheitBy Peter Kurzeck, Klaus SanderNarrated by Peter KurzeckLength4h 48m
About this audiobook
Ausgezeichnet als "Hörbuch des Jahres 2008"
Hören und Sprechen nicht als Derivat des Geschriebenen zu begreifen, sondern ihm als eigenständiger Form Gehör zu verschaffen - das war von Anfang an das besondere Anliegen von supposé.
Mit "Ein Sommer, der bleibt" gehen wir auf diesem Weg einen bedeutenden Schritt weiter: In langen Gespräch-Sessions haben supposé-Betreiber Klaus Sander und der Schriftsteller Peter Kurzeck das bislang weitgehend mit Wissenschaftlern und Philosophen entwickelte Produktionsverfahren der freien Erzählung für die Literatur angewandt. Herausgekommen ist ein Roman, der ausschließlich in akustischer Form existiert.
Vergleichbar der improvisierten Vortragskunst der legendären schwarzen Bluessänger, die er in den 60er Jahren in hessischen Army-Clubs gehört hat, gerät Peter Kurzeck aus dem Gespräch mit Klaus Sander heraus ins Erzählen, und so finden die beiden zu einer neuen Form des Romans: ein Text, der erst während der Rede, während der Aufnahme, im Schnitt entsteht, ohne Buchvorlage oder Manuskript eine Beschwörung. So entspinnt sich aus einer Kindheit im Dorf Staufenberg ein exemplarisches Leben, in dem schließlich die Kunst der Erinnerung in eins fällt mit der Kunst der Literatur.
Das Dorf Staufenberg im Landkreis Gießen liegt auf einer Felskuppe. Hoch oben die alte Burg. Wenn der böhmische Flüchtlingsjunge Peter vom Turm ins Tal blickt, kommt ihm das wogende Korn vor wie das Meer, das er nicht kennt, sich aber immer wieder vorstellen muss, und die Flugameisen, die nur hier und nur an wenigen, Jahr für Jahr wiederkehrenden Tagen Hochzeit feiern, erzählen ihm vom Sommer, der kommt.
Audiobook details
GenreHistorical Fiction
Length4 hrs 48 mins
Narrated byPeter Kurzeck
FormatAudiobook
Publish dateSep 27, 2010
LanguageGerman
Table of contents
1Das Dorf meiner Kindheit
31Fußgängerzone
2Vor der Haustür der Tag
32Ami-Zahltag
3Das Licht im Dorf und die Vielfalt der Welt
33Keine Kirche im Dorf
4Ich bin im Juni geboren
34Die Kirche von innen auffressen
5Als ich sechs war
35Maiandachten
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6In der Schule
36Flüchtlingsbaracken und Behelfsheime
7Der Blick aus dem Fenster
37Das Mohnmühlchen
8An die Diefebach
38Das Mehlsäckchen
9Flüchtlingsfamiliengemeinschaftswohnungen
39Hypnotisieren lernen
10Nach Gelnhausen
40Afrika
11Ein böhmischer Weihnachtsbaum
41Schwarzwaldhaus
12Vor dem Schaufenster
42Das rote Zauberglas
13Am Anfang des Sommers
43Rex-Filmtheater Lollar
14Baden an der Lahn
44Das erste Auto im Dorf
15Durst
45Vom Klempner zum Gastwirt
16Kalte Fleischwurst
46Flüchtlingswärmflaschen
17Mein Hund Rolf
47Das verlorene Taschenmesser
18Die amtliche Hundesteuer
48Für meinen Vater ein Rezept
19Weite Wege
49Auf dem Heimweg
20Das verschwundene Tal
50Straßenlampen
21Sichtblenden
51Die Theaterschneiderin
22Ameisenhochzeiten
52Der Bücherbus
23Die Autobahn
53Die Bücher im Dorf
24Billige Markenbutter
54Bücher, die ein Leben lang reichen
25Einkaufsfahrten
55Schlittenfahrten
26Vom Feld auf die Hütt und zehn Jahre eher sterben
56Waschtage
27Die alten Leute im Dorf
57Strohsäcke
28Am Hoftor
58Amipritschen und Heuwagen
29Die Amis
59Die Dreschmaschine
30Im Teufelslustgärtchen