About this audiobook
Die Männer in Manuel Garcías Geschichten reisen oft – nicht nur durch Städte, sondern auch durch ihre eigenen Wünsche. In Bars am Meer, in stillen Ferienhäusern oder auf warmen Terrassen begegnen sie Menschen, die ihre Gewissheiten verändern. In der Titelgeschichte trifft Francesco während eines Urlaubs an der französischen Küste einen jungen Mann mit neugierigen Augen und einem überraschend offenen Wesen. Ihr Gespräch beginnt beiläufig, doch bald gleitet es in tiefere Themen: Freiheit, Begehren und die Sehnsucht, gesehen zu werden. „Ich mag Männer, die wissen, was sie wollen“, sagt der Junge und lächelt.
Als sie später ein kleines Haus betreten, begleitet vom Geräusch der Wellen, scheint die Welt draußen zu verschwinden. Zwischen zwei Gläsern Cola und einem stillen Blick entsteht eine Intimität, die mehr verspricht, als Worte erklären können. Manche Sommerabende enden eben nicht mit Sonnenuntergang, sondern mit einem Anfang.