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Die Jobsiade: Ein komisches Heldengedicht in drei Teilen
By Karl Arnold KortumLength13h 48m
About this audiobook
Der unwahrscheinliche Aufstieg eines faulen und völlig unfähigen Studenten zum gefeierten Helden nimmt herrlich skurrile Züge an. Mit bissigem Spott und satirischer Schärfe wird das gesamte Bildungssystem und die bürgerliche Eitelkeit schonungslos durch den Kakao gezogen. Jede Strophe dieses einmaligen Epos entlarvt die Heuchelei einer Epoche und sorgt für unkontrollierte Lachanfälle. Ein zeitloser und genialer Geniestreich, der die menschliche Dummheit in all ihrer Pracht feiert.
Audiobook details
Rating★★★★ 4.0 (85)
Includes Goodreads, Amazon, LibraryThing
GenreHumor
Length13 hrs 48 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateApr 7, 2026
LanguageGerman
Table of contents
1Die Jobsiade.
2Erstes Kapitel. Vorrede, und der Autor hebt an, die Mähr von Hieronimus Jobsen seliger zu beschreiben, und er gibt seinem Büchlein den väterlichen Segen.
3Zweites Kapitel. Von den Eltern unsers Helden und wie er geboren ward, und von einem nachdenklichen Traum, den seine Mutter hatte.
4Drittes Kapitel. Wie Frau Kindbetterin Jobsen einen Besuch von ihren Freundinnen bekam, und was Frau Gevatterin Schnepperle dem Kinde geprophezeit hat.
5Viertes Kapitel. Wie das Kindlein getauft ward, und wie es Hieronimus genannt ward.
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6Fünftes Kapitel. Womit sich das kleine Kind Hieronimus beschäftiget hat.
7Sechstes Kapitel. Thaten und Meinungen des Hieronimus in seinen Knabenjahren, und wie er in die Schule ging.
8Siebentes Kapitel. Wie der Knabe Hieronimus in die Lateinische Schule kam, und wie er da nicht viel lernte.
9Achtes Kapitel. Wie die Eltern des Hieronimus mit dem Rector und mit andern Freunden zu Rathe gingen, was sie aus dem Knaben machen sollten.
10Neuntes Kapitel. Wie die Zigeunerin Urgalindine auch wegen des Hieronimus um Rath gefraget ward, welche die Kunst Chiromantia verstand.
11Zehntes Kapitel. Wie Hieronimus von seinen Eltern und Geschwistern Abschied nahm und nach der Universität verreiste.
12Eilftes Kapitel. Wie Hieronimus zu Pferde bis zur Poststation kam, und wie er im Wirthshause einen vornehmen Herrn fand, Herr von Hogier genannt, welcher ihm heilsame Lehren gab und ein Spitzbube war.
13Zwölftes Kapitel. Wie Hieronimus auf dem Postwagen fuhr, und wie er daselbst eine Schöne fand, welche er liebgewann, und welche ihm die Sackuhr stahl.
14Dreizehntes Kapitel. Wie Hieronimus auf der Universität gar fleißig die Theologie studiren thät.
15Vierzehntes Kapitel. Welches die Kopei enthält von einem Briefe, welchen nebst vielen andern der Student Hieronimus an seine Eltern schreiben thät.
16Funfzehntes Kapitel. Folget auch die Kopei der schriftlichen Antwort des alten Senator Jobs auf vorgemeldeten Brief.
17Sechszehntes Kapitel. Wie Hieronimus ausstudirt hatte, und wie er nach seiner Heimat reisete, und wie es mit seiner Gelehrsamkeit bewandt war; fein artig im gegenwärtigen Kupfer vorgestellt.
18Siebzehntes Kapitel. Wie Hieronimus mit Stiefeln und Sporen bei den lieben Seinigen wieder angelanget ist.
19Achtzehntes Kapitel. Wie Hieronimus nun anfing geistlich zu werden und wie er ein schwarzes Kleid und eine Perücke bekam, und wie er auf der Kanzel zum ersten Mal predigte, u. s. w.
20Neunzehntes Kapitel. Wie Hieronimus zum Candidaten examinirt ward, und wie es ihm dabei erging.
21Zwanzigstes Kapitel. Wie der Autor gar demüthiglich um Vergebung bittet, daß das vorige Kapitel so lang gewesen und wie er verspricht, daß das gegenwärtige Kapitel desto kürzer sein sollte. Ein Kapitel, wovon die Rubrik länger ist, als das Kapitel selbst, und welches, unbeschadet der Geschichte, wol hätte wegbleiben können.
22Einundzwanzigstes Kapitel. Wie Vater Jobs der Senator dem Hieronimo eine Strafpredigt halten thät, und wie er vor Verdruß stirbt.
23Zweiundzwanzigstes Kapitel. Wie Hieronimus beinahe ein Informator eines jungen Barons geworden wäre.
24Dreiundzwanzigstes Kapitel. Wie Hieronimus ein Hausschreiber ward bei einem alten Herrn, welcher eine Kammerjungfer hatte, mit Namen Amalia, und wie er sich gut aufführte bis im folgenden Kapitel.
25Vierundzwanzigstes Kapitel. Wie dem Secretär Hieronimo curiose Sachen vorkamen, und er weggejagt wurde.
26Fünfundzwanzigstes Kapitel. Wie Hieronimus bei einer frommen Dame in Dienste kam, welche eine Betschwester war, und seiner in Unehren begehrte, und wie er von ihr weglief.
27Sechsundzwanzigstes Kapitel. Wie Hieronimus ein schlimmes und ein gutes Abenteuer hatte, und wie er einmal in seinem Leben eine kluge That verrichtet hat.
28Siebenundzwanzigstes Kapitel. Wie Hieronimus vergnügt zu Ohnewitz ankam, und wie er da Schulmeister ward, in einer Schule von kleinen Knäblein und Mägdlein.
29Achtundzwanzigstes Kapitel. Wie Hieronimus ein Autor ward, und wie er ein neues A-b-c-Buch heraus gab, und wie er darob von den Bauern bei dem gnädigen Herrn hart verklagt ward.
30Neunundzwanzigstes Kapitel. Wie die klagenden Bauern zu Ohnewitz von dem Herrn Patron eine gnädige Resolution bekamen, und wie sie zur Ruhe verwiesen wurden, und wie sie mit dem Loche bedrohet wurden. Alles im Canzlei-Stil.
31Dreißigstes Kapitel. Wie zu Ohnewitz an einem Mittwochen ein Aufruhr entstand und allerlei Wunderzeichen vorhergingen, und wie Herr Hieronimus mit Prügeln u. s. w. fortgetrieben wurde.
32Einunddreißigstes Kapitel. Wie Hieronimus auf seiner Flucht nach dem Bayerlande ein neues Abenteuer hatte, indem er seine geliebte Amalia in der Komödie antraf. Sehr freundlich zu lesen.
33Zweiunddreißigstes Kapitel. Wie die Jungfrau Amalia dem Hieronimus ihren Lebenslauf erzählen that. Ein sehr langes Kapitel, weil eine Frauensperson spricht. Accurat hundert Verse.
34Dreiunddreißigstes Kapitel. Wie Hieronimus Lust bekam, ein Schauspieler zu werden, und wie er dazu von der Jungfrau Amalia überredet ward.
35Vierunddreißigstes Kapitel. Wie Hieronimus ein wirklicher Schauspieler ward, und wie ihm Jungfrau Amalia untreu ward und mit einem reichen Herrn davon ging, und wie er auch in Desperation von hinnen ging.
36Fünfunddreißigstes Kapitel. Wie Hieronimus nach seiner Heimat gen Schildburg gereiset ist und wie er da allerlei Veränderungen fand.
37Sechsunddreißigstes Kapitel. Wie Hieronimus Nachtwächter ward in Schildburg, und wie seiner Mutter Traum und Frau Urgalindinens Weissagung erfüllet ward.
38Siebenunddreißigstes Kapitel. Wie Hieronimus einen Besuch bekam von Freund Hein, der ihn zur Ruhe brachte. Ein Kapitel, so gut als eine Leichenrede.
39Erstes Kapitel. Wie der Autor sich und die Leser zum zweiten Theile präparirt mit Complimenten und et cetera’s. Als eine Vorrede anzusehen.
40Zweites Kapitel. Wie der zweite Theil des Lebens von Hieronimus Jobs sich mit seinem Leichenbegängnisse anhebt.
41Drittes Kapitel. Worin die Frau Nachtwächterin Jobs plötzlich stirbt, aber Hieronimus selbst sich wohl befindet.
42Viertes Kapitel. Allerlei Bewegungen und Reden, welche nach diesen Begebnissen entstanden, und von der Verordnung, welche der Magistrat herausgab, niemand zu begraben, als wenn er todt sei; bei 14 Goldgulden Brüchte zum Behuf der Kämmerei.
43Fünftes Kapitel. Wie diese Wundergeschichte vom Magistrate protocolliret ward. Item gelehrte Nachricht von der Schildburgischen Chronik.
44Sechstes Kapitel. Beschreibet die Verdienste des Herrn Schnellers.
45Siebentes Kapitel. Wie Hieronimus Verdrießlichkeiten bekam, wegen seines Auflebens, mit dem Todtengräber und seinem Amtssuccessor.
46Achtes Kapitel. Charakter und Porträt der Herren Advokaten Schluck und Schlauch.
47Neuntes Kapitel. Wie der Jobsische Proceß geführet ward. Ein Kapitel, welches man überschlagen kann, weil es nur den gewöhnlichen Weg Rechtens enthält.
48Zehntes Kapitel. Enthält finalem Sententiam in Causa des Todtengräbers zu Schildburg, qua Klägers eines Theils; contra und gegen den weiland todtgewesenen und nun wieder lebendigen Nachtwächter Hieronimus Jobs, qua Beklagten andern Theils; worin abseiten des letzteren succumbirt wird, cum omnibus Expensis; mit Rationibus dubitandi et decidendi gehörig bekräftigt.
49Eilftes Kapitel. Lobrede auf die verstorbene Frau Jobs; sehr beweglich zu lesen.
50Zwölftes Kapitel. Wie Hieronimus der Wittwer sich sehr vernünftig betrug. Ein rares Kapitel.