
Mature
Der Hexenhammer. Erster Teil
Restored Classics to Go EditionBy Heinrich KramerLength8h 26m
About this audiobook
Diese Ausgabe wurde vollständig restauriert, mit moderner Typografie, individuellem Coverdesign und korrigierter Formatierung. Der Hexenhammer entfaltet von Beginn an ein geschlossenes, bedrohliches Weltbild, in dem Hexerei als reale geistliche und gesellschaftliche Gefahr erscheint. Schon das Inhaltsverzeichnis des ersten Teils ordnet Zauberei, dämonische Mitwirkung, Liebeszauber, Impotenz, Verwandlungen, Fehlgeburten, Kindstötung und die Macht von Hexenhebammen in eine systematische Lehr- und Warnschrift ein. Der Text verbindet theologische Argumentation mit Angstbildern und will Leserinnen und Leser in die Logik der Hexenverfolgung hineinziehen. Zugleich steigert er die Anklage gegen Frauen, die als besonders anfällig für Verführung, Aberglauben und geistige Schwäche dargestellt werden; Bibelstellen, Kirchenväter und Predigttraditionen dienen dabei als Autoritätsbeweise für ein polemisches, moralisch erzieherisches Frauenbild. Ein weiterer Abschnitt grenzt Weissagungsformen wie Nekromantie, Traumdeutung und Besessenheitsorakel scharf von der Hexerei ab und unterscheidet erlaubte Erkenntnis von dämonischer Täuschung. Schließlich betont der Text mit scholastischer Strenge, dass die Sünden der Hexen selbst den Fall der bösen Engel übertreffen, weil sie trotz Taufe und Gnade aus freiem Willen gegen Gott und kirchliche Ordnung handeln.
Audiobook details
GenreSpirituality and Religion, History
Length8 hrs 26 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateJun 16, 2026
LanguageGerman
Table of contents
1Vorwort
11Ob sich die Hexen mit den Menschen zu schaffen machen, indem sie sich durch Gaukelkunst in Tiergestalten verwandeln, zehnte Frage.
2Ob es Zauberei gebe, erste Frage.
12Dass die Hexen-Hebammen die Empfängnis im Mutterleibe auf verschiedene Weisen verhindern, auch Fehlgeburten bewirken, und, wenn sie es nicht tun, die Neugeborenen den Dämonen opfern, elfte Frage.
3Ob der Dämon mit dem Hexer mitwirke, zweite Frage.
13Ob die Zulassung Gottes zur Hexerei nötig sei, zwölfte Frage.
4Ob durch Incubi und Succubi Menschen gezeugt werden können, dritte Frage.
14Es wird die Frage erklärt über die beiden Zulassungen Gottes, die er mit Recht zuliess, nämlich, dass der Teufel, der Urheber alles Bösen, sündigte und zugleich die beiden Eltern fielen, wonach die Werke der Hexen mit Recht zugelassen werden, dreizehnte Frage.
5Von welchen Dämonen derartiges, nämlich das Inkubat und Sukkubat, verübt wird, vierte Frage.
15Die Erschrecklichkeit der Hexenwerke wird betrachtet. Der ganze Stoff verdient, gepredigt zu werden, vierzehnte Frage.
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6Woher die Vermehrung der Hexenkünste stamme, fünfte Frage.
16Es wird erklärt, dass wegen der Sünden der Hexen oft Unschuldige behext werden; auch bisweilen wegen der eigenen Sünden, fünfzehnte Frage.
7Über die Hexen selbst, die sich den Dämonen unterwerfen, sechste Frage.
17Es wird im besonderen die vorausgeschickte Wahrheit erklärt, durch Vergleichung der Hexenwerke mit anderen Arten des Aberglaubens, sechzehnte Frage.
8Ob die Hexer die Herzen der Menschen zu Liebe oder Hass reizen können, siebente Frage.
18Die siebzehnte Frage erklärt die vierzehnte durch Vergleichung der Schwere des Hexenverbrechens mit jedweder Sünde der Dämonen.
9Ob die Hexen die Zeugungskraft oder den Liebesgenuss verhindern können, welche Hexerei in der Bulle enthalten ist, achte Frage.
19Es folgt die Weise, gegen fünf Argumente von Laien zu predigen, womit sie hier und da zu beweisen scheinen, dass Gott dem Teufel und den Hexern keine solche Macht lässt, derartige Hexereien zu vollführen, achtzehnte Frage.
10Ob die Hexen durch gauklerische Vorspiegelung die männlichen Glieder behexen, so dass sie gleichsam gänzlich aus den Körpern herausgerissen sind, neunte Frage.