
Ausgewählte poetische Werke
Restored Classics to Go EditionBy Hans SachsLength6h 30m
About this audiobook
Diese Ausgabe wurde vollständig restauriert, mit moderner Typografie, individuellem Coverdesign und korrigierter Formatierung. Der Abschnitt eröffnet mit editorischen Vorbemerkungen und einem umfangreichen Inhaltsverzeichnis zu Hans Sachs' ausgewählten Werken, das seinen volkstümlichen, oft derben Ton ausdrücklich verteidigt und ihn als lange unterschätzten, bedeutenden Dichter der deutschen Literatur präsentiert. Die Sammlung ordnet Lieder, Spruchgedichte, Schwänke, Fabeln und Gespräche und macht die enorme thematische Spannweite sichtbar: Religion, Moral, Ehe, Bauernleben, Klerus, politische Zeitfragen und satirische Gesellschaftskritik greifen ineinander. Bereits die ersten Texte zeigen Sachs als scharfen Beobachter seiner Zeit, der persönliches Leid, Glaubensfragen und öffentliche Konflikte mit Witz, Lehrhaftigkeit und drastischer Bildsprache verbindet. Besonders prägnant sind die allegorisch-satirischen Stücke, in denen Tiere, Götter und Traumvisionen als Spiegel des Reiches dienen. Ob Wolf, Jupiter oder Merkur: Immer geht es um menschliche Schuld, den Verfall von Gemeinsinn und die Hoffnung auf Buße, Heilung und politische Erneuerung. Daneben stehen klagende und zugleich hoffnungsvolle Luther-Gedichte, die den Reformator ehren und seine Wirkung als religiöse Befreiung und Anstoß zu Frieden, Eintracht und Gemeinnutz deuten. Insgesamt entsteht das Bild eines Autors, der mit Spott, Ernst und religiös-politischem Pathos die Krisen seiner Epoche literarisch verdichtet.
Audiobook details
GenrePoetry, Literary Classics
Length6 hrs 30 mins
Narrated byListen with 1,000+ voices
FormateBook with Audio
Publish dateAug 14, 2026
LanguageGerman
Table of contents
1Hans Sachs
3836. Heinz Widerborst.
2Vorbemerkungen
3937. Die Wolfsklage über die bösen Menschen.
31. Ein Buhlenscheidelied.Das erste Lied von H. Sachs. Wenn er Nr. 67 versichert, daß »Gloria patri, Lob und Ehr'« sein erstes Bar (Meistergesang) gewesen, so steht dies damit nicht im Widerspruch, weil vorstehendes Gedicht ein in einem Hoftone verfaßtes »Liebes-« kein »Meisterlied« ist.
4038. Ein artig Gespräch der Götter,
42. Der fünfte Psalm Davids.
4139. Ein Epitaphium
53. Der Wankelmüthige.
4240. Das menschliche Herz ist einer Mahlmühl' gleich.
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64. Glaubensbekenntniß.
4341. Kampfgespräch zwischen Frau Wollust und Frau Ehre.
75. Wider den blutdürstigen Türken.Die Türken unter Soliman hatten bei Mohacs (1526) das Ungarnheer vollständig vernichtet und Ludwig II., König von Ungarn, war in der Schlacht gefallen. Als Nachfolger wurde von der einen Partei Johann Zapolya, von der andern Erzherzog Ferdinand gewählt, welcher letztere wirklich die Herrschaft gewann. Aber 1529 drangen die Türken wieder in Ungarn ein und zogen dann, nachdem sie Zapolya zum Throne verholfen, alles verheerend vor Wien, das sie vergeblich belagerten. Sie zogen ab, jedoch schon 1532 setzten sie durch einen neuen Einfall in Ungarn ganz Deutschland in Schrecken. Ein großes Reichsheer ward dem arg bedrängten Lande zu Hilfe geschickt und veranlaßte Soliman zum Rückzug.
4442. Schwank: Eulenspiegels Disputation mit einem Bischof ob dem Brillenmachen.Vergl. Pauli S. 154.
86. Der Eiszapfen.Vgl. Pauli's Schimpf und Ernst (Univ.-Bibl. Nr. 945–46), S. 77.
4543. Schwank: Das Unholdenbannen.
97. Das Schneckenhaus.
4644. Gespräch: Sanct Peter mit den Landsknechten.
108. Der Römer und seine sechs Söhne.
4745. Schwank: Der Teufel läßt keinen Landsknecht mehr in die Hölle fahren.
119. Die Ameise und die Grille.
4846. Schwank: Der Teufel nahm ein altes Weib zur Ehe.
1210. Der Abt im Wildbad.
4947. Schwank: Sanct Peter mit der Geiß.
1311. Die Biene mit der Spinne.
5048. Der Jungbrunn.
1412. Der kranke Edelmann.Vergl. Pauli, S. 23.
5149. Schwank: Der eigensinnige Mönch mit dem Wasserkrug.
1513. Von dem frechen jungen Löwen.Vergl. Pauli, S. 15.
5250. Fabel: Das Zipperlein und die Spinne.
1614. Der Teufel beim Tanz.
5351. Schwank: Die ungleichen Kinder Evä.Vergl. Nr. 22.
1715. Der Schwabe mit dem Rechen.
5452. Schwank: Die Fünsinger Bauern.
1816. Dankbarkeit dreier Thiere.
5553. Das Gesellenstechen.Gesellenstechen sind Kampfspiele der reichen Bürgersöhne nach Art der Ritterturniere.
1917. Der Bauer mit der Säuhaut.
5654. Schwank: Der Mönch mit dem Kapaun.Vergl. Pauli S. 29.
2018. Das verwundete Tigerthier.
5755. Schwank: Der Mönch Zweifel mit seinem Heiligthum.
2119. Die Zeichen des Regenwetters.
5856. Schwank: Warum die Bauern nicht gerne Landsknechte beherbergen.
2220. Der Tod mit Cupidine.
5957. Schwank: Der Müller mit dem Studenten.
2321. Der falsche Notarius.
6058. Schwank: Woher die Männer mit den Glatzen ihren Ursprung haben.
2422. Die ungleichen Kinder Evä.
6159. Schwank: Der gute Montag.Wir sagen heute: der blaue Montag.
25Drei Sprüche wider der Pfaffen Geiz.
6260. Historia: Des Königs Sohn mit den Teufeln.
2624. Die Bäuerin mit dem Eierimschmalz.
6361. Schwank: Von dem frommen Adel.Vergl. Pauli S. 43.
2725. Was die Ehe gut macht.
6462. Das künstliche Frauenlob.
2826. Das Alphabet.
6563. Schwank: Der Schneider mit dem Panier.
2927. Der Stadtbuhler zu Augsburg.
6664. Fabel: Der faule Bauer mit seinen Hunden.
3028. Der unverschämte Straßenräuber.
6765. Schwank: Der Bauer mit dem bodenlosen Sack.
3129. Das Gold im Stab des Cydias.
6866. Schwank: Der verlogene Knecht mit dem großen Fuchs.
3230. Ein geistlich Lied wider die Bauchsorge.Es ist zwar bestritten, ob das Gedicht von H. S. ist, da das Lied aber eine große Verbreitung gefunden hat und die Gründe für und wider die Autorschaft unseres Dichters sich die Wage halten, theile ich es hier mit.
6967. Summa aller meiner Gedichte
3331. Historia.
7070. 68. Die Werke Gottes sind alle gut, Wer sie im Geist erkennen thut.
3432. Die wittenbergische Nachtigall, die man jetzt höret überall.
7169. Der Gesang der vollen Brüder.
3533. Ein Lobspruch der Stadt Nürnberg.
7270. Ein Klaggespräch über die bitter unglückliche Liebe.
3634. Das Schlaraffenland.
73Matthias Claudius: Der Wandsbecker Bote
3735. Der Waldbruder mit dem Esel.